Alle wichtigen Infos zum Thema Umbettung

Eine Umbettung dient dazu, verstorbene Familienangehörige, die in unterschiedlichen Gräbern beerdigt wurden, zusammen zu führen. Beispielsweise nach einem Wohnortwechsel, kann der verstorbene Angehörige am neuen Wohnort der Hinterbliebenen ein neues Grab bekommen. Wichtig dabei ist, für eine Umbettung sind verschiedene Formalitäten zu erledigen und Anträge bei der dafür zuständigen Kommune zu stellen.

Gesetzliches zur Umbettung

Fakt ist, eine Umbettung muss durch den Friedhofsbetreiber, die Ordnungsbehörde, sprich das Ordnungsamt und zu guter letzt durch das Gesundheitsamt, hier insbesonders bei Verstorbenen, die an einer übertragbaren Krankheit litten bzw. starben, genehmigt werden. Hierfür geltende rechtliche Regelungen sind in den Bestattungsgesetzen der individuellen Länder festgelegt.

Allgemeines zur Umbettung

Wenn nach dem Tod der Partner oder die Familie an einen neuen Wohnort zieht, besteht bei manchen Menschen der Wunsch, den geliebten Partner oder Familienangehörigen in seiner Nähe zu haben. Nicht nur die Frage der Grabpflege spielt dabei eine Rolle. Räumliche Nähe ist oftmals wichtig für die Bewältigung der Trauer, weshalb die Umbettung des verstorbenen Familienangehörigen hier eine große Rolle spielt. Auch wird die Umbettung oft durchgeführt, aufgrund der Auflösung einer Familiengrabstätte, um Ihn so in eine neue Grabstätte an einem anderen Ort zu überführen. Sie kann natürlich auch hinsichtlich des Friedhofes erforderlich sein, zB. auf Grund von Änderungen in der Flächennutzung oder aus geologischen Gründen.

Kosten

Die Gesamtkosten einer Umbettung sind natürlich von verschiedenen Faktoren abhängig. Ob Urne oder Sarg umgebettet werden soll, spielt betreffend der Kosten eigentlich die größte Rolle.

Im Gesamten belaufen sie sich jedoch meistens auf 200€ – 600€.