Wichtige Infos zum Thema Überführung

Die Überführung ist der Transport des Verstorbenen vom Sterbeort zum Ort der Beerdigung. Da der Transport eines Leichnams nur in bestimmten Fahrzeugen erlaubt ist, wird dies meist von dem von Ihnen beauftragten Bestattungsinstitut durchgeführt. Sie benötigen für eine Überführung einige Dokumente.

Ablauf der Überführung

Der Weg vom Sterbeort zum Bestattungsinstitut ist die erste Überführung, dann wird der Leichnam von dem von Ihnen ausgewählten Bestatter versorgt. Falls die Aufbahrung an einem anderen Ort geschieht wird der Verstorbene nochmals Überführt. Bei einer Feuerbestattung wird der Verstorbene von der Kirche zum Krematorium überführt, bei einer Erdbestattung zum Friedhof. Für die Überführung werden verschiedene Dokumente benötigt, diese sind der Totenschein, die Sterbeurkunde des Standesamtes, die Bescheinigung des Bestatters und die ärztliche Bescheinigung. Falls nur die Asche des Verstorbenen überführt werden soll, reicht normalerweise der Totenschein des Verstorbenen.

Überregionale Überführungen

Bestattungsunternehmen sind heutzutage modern ausgestattete Unternehmen, die Formalitäten übernehmen und mit einem gut ausgestatteten Fuhrpark die Überführung des Verstorbenen auch von einem Bundesland in ein anderes durchführen. Dies müssen Sie vor der Überführung mit Ihrem Bestattungsunternehmen abklären.

Überführung aus dem Ausland

Viele Bestattungsunternehmen führen auch eine Überführung aus dem Ausland durch, die Formalitäten nehmen dabei zu und sind auch vom Land, von dem die Überführung ausgeht, abhängig. Jedenfalls benötigt werden der Totenschein, ein internationaler Leichenpass und oftmals eine Einbalsamierungsbescheinigung. Der von Ihnen gewählte Bestatter hat dafür zu sorgen, die Leiche im Flugzeug oder auch im Auto ordnungsgemäß zu schützen.