Wichtige Infos zum Todestag

 

 

 

 


Nun kurz zur Definition. Mit dem Todestag eines Menschen bezeichnet man den Tag, an dem er oder sie gestorben ist. Hier gilt, der Todeszeitpunkt wird meist urkundlich in einem Totenschein oder einer Sterbeurkunde bestätigt. Außerdem wird der Jahrestag des Verstorbenen auch als Gedenktag gefeiert, zu dem zahlreiche familiäre, religiöse und öffentliche Riten und Bräuche gehören. Außerdem wurden im Christentum, im 11. Jahrhundert, kirchliche Stiftungen für die jährlichen Fürbitten verstorbener Menschen geschaffen.

Das schwere erste Jahr

Beim Bewältigen der Trauer um einen verstorbenen Menschen gilt eines. Es ist ein Prozess, der langsam verlaufen wird. Es wird immer wieder verschiedene Hürden zu bewältigen geben. Bestimmte Tage sind hier eine große Hürde und emotionale Anforderung an die Hinterbliebenen. Gerade im Zeitraum des ersten Jahres danach, wo nun alles das erste Mal ohne ihm bzw. ihr passiert, heißt es oft stark sein. Folgende Anlässe sind hier gerade im ersten Jahr danch eine sehr hohe emotionale Anforderung:

– der erste Geburtstag ohne ihn/ihr

– das erste Weihnachtsfest ohne sie/ihn

– der Hochzeitstag als Witwe oder Witwer

– der erste Jahrestag des Todes

– etc.

Zum Todestag

Was den Todestag betrifft, ihn kann man auch gemeinsam mit Freunden und Familienangehörigen beschreiten, um sich gegenseitig zu unterstützen. Zum Beispiel kann man sich so treffen, um Erinnerungen an den Verstorbenen auszutauschen. Zusammen Fotos oder Filme von ihm oder ihr anzuschauen und durch diese Gemeinschaft zu spüren, dass man nicht allein ist, erinnert wieder daran, dass der Tote in eines jeden Herzen immer noch lebendig ist. Hierdurch können trotz aller Traurigkeit das Lachen und die Lebensfreude langsam wieder den Anteil am Leben nehmen, der ihnen zusteht. Denn es wird wieder, es braucht nur Zeit. Aber die verstorbenen im Herzen geben einem die Kraft.