Totenmesse – Allgemeine Infos

 

 

 

 

Die Totenmesse, sprich Requiem, was so viel bedeutet wie „Messe für die Verstorbenen“, oder wiederum auch Sterbeamt genannt, ist die heilige Messe für Verstorbene. Der Begriff bezeichnet sowohl die Liturgie der heiligen Messe bei der Begräbnisfeier der katholischen Kirche als auch kirchenmusikalische Kompositionen für das Totengedenken. Fakt ist auch, das Proprium der Liturgie des Requiems entspricht dem des Allerseelentages.

Die Totenmesse – wie läuft sie ab?

Im Prinzip kann man den Ablauf frei wählen und gestalten. Dennoch hat eine Totenmesse meist einem ziemlich gleichen oder ähnlichen Ablauf. Zu Beginn spielt man Musik. Danach erfolgt die Begrüßung durch den Pfarrer, wonach wiederum ein weiteres Musikstück oder Lied, an dieser Stelle oft auch gerne aus der Bibel folgt. Außerdem werden für die Verstorbenen Gebete gesprochen und Kerzen angezündet. Fürbitten finden auch ihren Platz. Die Totenmesse dient grundsätzlich zwei Dingen. Einerseits sollen  Sie als Angehörige durch ihn den Verstorbenen gedenken, aber gleichzeitig sollen sie auch an die Endlichkeit des eigenen Lebens erinnert werden. Wie bereits erwähnt, werden sie nicht nur im traditionellen Rhythmus des Kirchenjahres abgehalten. Es gibt auch besondere Anlässe für einen solchen Gottesdienst beispielsweise nach tragischen Todesfällen. Zum Beispiel aufgrund eines schweren Unfalls, zum Teil auch wo viele Menschen beteiligt waren. Hier dient er dann auch als Dank für alle Rettungskräfte, welche Unfallopfern geholfen oder zu helfen versucht haben bzw. im Falle nach ihnen gesucht haben. Abgesehen davon, werden Gedenkgottesdienste auch beim Tod Prominenter gestaltet.

Conclusio

Abschließend bleibt nur kund zu tun, dass die Totenmesse eine Gelegenheit ist, sich noch einmal aus tiefstem Herzen gemeinsam an den Verstorbenen zu erinnern und ihn dann danach ewig im Herzen weiter zu leben lassen.