Trauerkarte – Allgemeine Infos

 

 

 

 

Fakt ist, wenn ein Todesfall eintritt, informieren die Angehörigen, Verwandte und auch Freunde über den Todesfall. Auch über den Tag der Beisetzung wird natürlich informiert. So kann eine Trauerkarte quasi als eine Art Einladung zu der Trauerfeier dienen. Aber auch entferntere Verwandte oder Nachbarn können eine Trauerkarte verwenden, um den Angehörigen und Hinterbliebenen ihr Beileid kund zu tun. Denn Tatsache ist, diese Art der Anteilnahme ist für die Hinterbliebenen eine sehr wichtige Geste. Denn eine Trauerkarte zeigt den Angehörigen, dass sie in der schweren Phase des Abschieds nicht allein sind, sondern Sie ihnen zur Seite stehen. Gemeinsam ist man stark, und diese Message, soll man Ihnen auch unbedingt vermitteln.

Form und Ihalt

Am wichtigsten ist, generell sollte die Karte persönlich formuliert werden. Weiters wichtig ist, dass sie nicht zu kurz gehalten wird. Die häufigst verwendete Form ist die Klappkarte. Zum Text bleibt zu sagen, dieser kann die eigenen Gedanken wiedergeben und an den Verstorbenen erinnern. Außerdem können auch Trauersprüche, Trauergedichte oder Zitate verwendet werden, die die Gefühle zum Ausdruck bringen. Nicht zu vergessen ist, wenn es gewünscht wird, kann dem Trauernden in der Karte zusätzlich persönliche Hilfe angeboten werden, die meistens dankbar angenommen wird. Aber wichtig dabei, trotzdem sollte niemandem ein Kontakt aufgedrängt werden, denn die Reaktionen auf einen Trauerfall sind immer sehr unterschiedlich. Auch Fotos des Verstorbenen werden oft verwendet. Einige Hinterbliebene suchen die Ruhe und wollen alleine trauern. Andere wiederum, wünschen die Gesellschaft von engen Freunden. Aber auch die Verwandtschaft spielt hier eine große Rolle. Tatsache ist, in dieser Situation sollte ganz auf die Betroffenen und ihre Bedürfnisse eingegangen werden. Denn Mitgefühl und Anteilnahme haben oberste Priorität, wenn es um die Botschaften geht, die eine Trauerkarte transportieren und ausdrücken soll.

Geschichtliches

Bereits bis ins Mittelalter, lässt sich die Entstehung der Trauerkarte zurückverfolgen. Alles hat mit der sogenannten Totenrotel begonnen, welche bei dem Tod eines Mönches von einem Boten von Kloster zu Kloster getragen wurde. Dies war also der Ursprung. Sie war dazu da, die Klöster über das Ableben des Mönches zu informieren und um eine Fürbitte zu bitten. Gebete sollten nun eine Verkürzung des Aufenthaltes im Fegefeuer unterstützen. Dadurch diente die damalige Totenrotel also gleichzeitig um über einen Sterbefall zu informieren, als auch darüber kund zu tun, das Beileid auszudrücken. Auch Adelige nutzten diese Dienste der Boten, zur Übermittlung eines Trauerfalls. Tatsache ist, dieser Dienst wurde als unrein angesehen und war Grund dafür, dass die sogenannten Leichenbitter einen Hof nicht durch das Haupttor betreten durften. Außerdem wurden sie auch zu Trauerfeiern nicht mehr geladen. Zu Beginn des 18. Jahrhunderts, ersetzte man schlussendlich die mündliche Botschaft des Boten, durch die schriftliche Form bzw. Formulierung. Interessant dabei, die Inhalte dieser Schriftstücke, haben sich bis heute kaum verändert.